Aktuelles

Einträge

Immobilien Jahrbuch 2010 (Buchbeitrag) vom 25.05.2010

Ethik und Immobilienwirtschaft - Vom Eigennutz zum Gemeinwohl von Jost Hieronymus

Immobilien Zeitung, 20. Mai 2010 vom 25.05.2010

Krisenursache Management

Der Langfristige Kredit, 1. November 2009 vom 30.10.2009

Interimsmanagement als Ersatz für fehlende Workout-Kompetenz von Philipp Reister

Börsen-Zeitung, 10. September 2009 vom 10.09.2009

Das dicke Ende kommt erst noch bei Kreditausfällen

AIZ - Das Immobilienmagazin, 1. September 2009 vom 31.08.2009

Immobilienkarrieren

Börsen-Zeitung, 10. September 2009

Verdreifachung notleidender US-Immobiliendarlehen

Börsen-Zeitung, 10.9.2009 ge Berlin – Durch notleidende Immobilienkredite kommen auf die Banken schwere Zeiten zu. Wenn die USA - wie so oft - auch bei Hypothekendarlehen in gewissem Maße die Zukunft vorwegnehmen, dürften sich die Ausfallraten in den nächsten Quartalen verdreifachen, warnt Philipp Reister.

Der Partner der auf Immobilienkrisenmanagement spezialisierten Comes Real verweist unter Bezug auf Daten der Federal Reserve darauf, dass die Ausfallraten bei Immobilienkrediten von 3,02% Ende 2007 kontinuierlich auf knapp 8% Ende des ersten Quartals 2009 hochgeschossen sind - auf fast den dreifachen Wert des normalen Niveaus in den vergangenen 25 Jahren. Zwar werden die absoluten Zahlen in Deutschland nicht an die US- Werte heranreichen, weil hierzulande andere Finanzierungsstrukturen vorherrschen. Aber mit einer Verdreifachung der Vor-Krisen-Werte rechnet Reister auch hierzulande.

Im Gegensatz zur Fed veröffentlicht die Bundesbank ihre Statistik über Abschreibungen und Wertberichtigungen samt hierfür gebildeten Rückstellungen nicht quartals-, sondern nur jahresweise - und damit mit erheblicher Verzögerung. Die letzten Angaben stammen von 2007, als 2,65% aller Kredite - gewerbliche wie Immobiliendarlehen - notleidend geworden waren.

Zyklische Probleme

Seitdem registriert Reister jedoch ein deutlich gestiegenes Interesse von Banken, ihnen bei in Schieflage geratenen Finanzierungen und Entwicklungsprojekten zu helfen. Dabei zeige sich bislang nur „die Spitze des Eisbergs” aus in der Vergangenheit mit zu wenig Eigenkapital und überteuert eingekauften Immobilien. Die „klassischen” zyklischen Probleme, wie steigende Leerstände und sinkende Mieten, folgten erst noch in den künftigen Quartalen.